Der Verein


Gegründet im Jahr 1979

Der Gründer: Im Februar des Jahres 1979 beginnt Werner Soßna im Alter von 23 Jahren mit dem Kampfsport Taekwon -Do. Viel zu spät eigentlich um noch große Erfolge zu feiern, wie er damals meinte. Dennoch ließ er sich nicht von seinem Vorhaben abbringen in dieser Sportart Erfolgreich zu werden. Bereits ein Jahr später, im Mai 1980, eröffnet er mit seinem damaligen Trainer eine Abteilung beim TSV Höchstadt. Zu diesem Zeitpunkt ahnt er noch nicht, wie viele Erfolge er im Kickboxen und mit seiner Abteilung einmal feiern würde. Er trainierte mit seinen Schülern in Etzelskirchen im alten Gasthaus Geier, wo er sich einen Raum gemietet hatte. 1984 änderte er den Namen in Kickboxclub Höchstadt um, weil man mit dem traditionellen Taekwon Do nicht mehr viel gemeinsam hatte. Nachdem er selbst Erfolge verbuchen konnte, wie z.B. die deutsche Vizemeisterschaft 1984, entscheidet er sich nach langer Überlegung für den Weg des Trainers. Durch die Doppelbelastung als Trainer und Kämpfer leidet seine eigene wie auch die Form seiner Kämpfer. Mit dem Wissen aufgrund des Alters selbst international nicht mehr erfolgreich sein zu können, entschließt er sich für den Trainerjob um seinen Talenten die Möglichkeit zu geben durch eine gute Betreuung das Optimale zu erreichen.

In den vergangenen 20 Jahren arbeitete sich Werner Soßna vom Vereinstrainer über den bayerischen Landestrainer zum Bundestrainer im Vollkontakt hoch. Im August 1980 legte er vor dem Prüfungsausschuß des damaligen Bayerischen Amateur Kickboxverbandes die Prüfung zum 1.DAN Sportkarate ab. In den 20 Jahren als Kämpfer und Trainer kann er auf viele Erfolge zurückblicken.


Vereinsgeschichte

Die Vereinsgeschichte: Im April wurde die Taekwon Do Abteilung des TSV Höchstadt von Werner Soßna ins Leben gerufen. Wir mieteten uns einen Trainingsraum in Etzelskirchen um nicht auf die Öffnungszeiten der Schulen angewiesen zu sein und trainierten dort fast täglich. Schon im Mai 1980 nahmen wir zum erstenmal an Turnieren teil. In den vergangenen 20 Jahren konnten die Höchstadter Kickboxer mehrere deutsche, internationale deutsche und bayerische Meistertitel nach Höchstadt holen. Höhepunkte in der Vereinsgeschichte sind mit Sicherheit der Titelgewinn von Rudolf Kainer bei der Europameisterschaft 1987 in Athen, der 3. Platz von Daniel Händel bei der Europameisterschaft 1998 in Kiew, der 5. Platz von Kainer bei der Weltmeisterschaft 1987 in München, der 5. Platz von Oliver Karl bei der Europameisterschaft 1990 in Madrid sowie die 5. Plätze von Daniel Händel bei der Weltmeisterschaft 1997 in Danzig und 1999 in Caorle. 1984 änderte man den Namen in Kickboxclub Höchstadt um. Die neue Richtung hieß Sportkarate und kam aus Amerika. Am 16.12.1984 präsentierte sich die Sportart Kickboxen zum erstenmal dem Höchstadter Publikum in einem Vergleichskampf gegen Ebern. In den folgenden Jahren wurden des öfteren Kämpfe in Höchstadt ausgetragen. So 1985 ein Vergleichskampf gegen Geisenhausen und 1986 gegen Erlangen, die wir beide gewinnen konnten. Im Jahr 1989 war Höchstadt Austragungsort für die Nordbayerische Meisterschaft und zum 10-jährigen Vereinsjubiläum wurde die bayerische Meisterschaft in Höchstadt ausgetragen. Und es gab noch einen weiteren Höhepunkt im Jubiläumsjahr zu verzeichnen. Werner Soßna war es gelungen einen Vergleichskampf zwischen den Nationalmannschaften von Polen und Deutschland in Höchstadt zu organisieren. 1986 legten Friedrich Bär, Lenk Franz und Kainer Rudolf ihre Prüfung zum 1.DAN Sportkarate ab. Sie unterstützten Soßna beim Training und bei den Turnieren. Später verließ Kainer den Verein und 1994 auch Franz Lenk. Da auch Friedrich Bär wegen seiner Arbeit nicht mehr so viel Zeit aufbringen konnte, leitete Werner Soßna den Verein in den vergangenen Jahren allein. Seit 1990 trainieren wir im ehemaligen Schützenraum des TSV Höchstadt.Fotos Die Trainingsbedingungen sind hier wesentlich besser als in den Räumlichkeiten zuvor. Der ganze Raum ist mit Matten ausgelegt, und es sind mehrere Vorrichtungen vorhanden um Sandsäcke aufzuhängen. Sogar ein Bodenring kann aufgebaut werden. Die deutsche Nationalmannschaft war 1990, 1993, 1996 und 1998 in Höchstadt zu Gast um sich auf die bevorstehenden Europa- bzw. Weltmeisterschaften vorzubereiten. 1993 erreichten die Höchstadter in der Mannschaftswertung den 3. Platz. Doch schon die nächsten Jahre sollten unsere bisher erfolgreichsten werden. 1994 sicherten wir uns den Titel des Mannschaftsmeisters . 1995 zeigte der 2. Platz in der Mannschaftswertung daß wir uns in der bayerischen Spitze etabliert haben. In den Jahren 1996 -1999 gelang es uns den Titel viermal!!! in Folge zu holen. 1994 legte Wittig Edgar die Prüfung zum 1. DAN Sportkarate ab. Er, Friedrich Bär und Trainer Werner Soßna waren bis dahin die einzigen Schwarzgurtträger des KBC Höchstadt. Unterstützung bei der Trainingsarbeit erhält er zur Zeit von Edgar Wittig und seiner Frau Kathrin. Im Jahr 1998/99 starteten wir in der ersten Bundesliga, belegten den 4.Platz und konnten dem Abstieg noch entgehen. Eine Saison später im Jahr 1999/2000 wurden wir sogar deutscher Vizemeister in der ersten Bundesliga. Danach mussten wir die Mannschaft wegen fehlender Sponsoren aus der Bundesliga zurückziehen. Im Jahr 2001 konnten wir uns in der Vereinswertung im Semikontakt wieder den zweiten Platz erkämpfen. Ende des Jahres 2002 legten Daniel Händel, Kemo Ramicevic, Philip Munz. Daniel Zahn und Martin Pavka vor dem bayerischen Prüfungsausschuß die Prüfung zum 1. DAN Kickboxen ab. Sie zählten alle mit zu den Prüfungsbesten. Somit hat der Verein  nun 8 DAN-Träger.


Was es sonst noch zu wissen gibt

Das Vereinsleben: Nicht nur Training und Wettkampf stehen bei uns auf der Tagesordnung. Mitglieder, die nicht an Wettkämpfen teilnehmen wollen, können ebenso wie die Kämpfer an Gürtelprüfungen teilnehmen, um zu sehen ob sich Ihre Leistung verbessert hat. Oder aber ganz einfach für ihre Fitneß trainieren. Im März 1992 wurde eine Vereinszeitung ins Leben gerufen. Diese informiert die Mitglieder über die Aktivitäten im Verein und berichtet über Turnierergebnisse und sonstige Vorkommnisse. Allerdings sollte man nicht alles ernst nehmen, was da so geschrieben wird.
Wir fahren zu Turnieren im In- und Ausland. Bei uns zählen aber nicht nur die Erfolge, sondern vor allem die Kameradschaft ist unserem Trainer sehr wichtig. In den vergangenen Jahren wurden deshalb auch immer eine Weihnachtsfeier, Zeltlager, Grillfeste, Hobby-Fußballturniere, Vereinsmeisterschaften und GoGart Rennen veranstaltet.(hier gibts Fotos) Nach dem Training sitzen unsere Mitglieder ab und zu im Vereinsheim zusammen. Seit 1992 wird jedes Jahr an der Weihnachtsfeier der "Sportler des Jahres" geehrt. Dies ist eine Auszeichnung für den erfolgreichsten Kämpfer des Vereins. Ehrten wir 1992 jeweils noch den erfolgreichsten Sportler in jeder Disziplin wurde der Modus im darauffolgenden Jahr umgestellt. Bis zum Jahr 2000 wurde nur noch der erfolgreichste Sportler aller Disziplinen geehrt. Seit dem Jahr 2000 ehren wir wieder den Sportler des Jahres in den Disziplinen Semikontakt und Leicht/Vollkontakt.